In all dem UK-Durcheinander der frühen Neunziger gab es mal ein Genre namens Hardhouse. Was genau das sein soll, weiß zwar auch heute noch niemand, aber im groben Umriss eine Spielart von House, die sich zwischen den US-amerikanischen Originalen und Breakbeat wohl fühlt. Head High aus dem Hard-Wax-Umfeld setzt genau dort und an den gegenwärtigen Rückschlüssen eines Produzenten wie Shed an. „It’s A Love Thing“ kommt zum einen im kuschelnden „Piano Mix“ und auf der Rückseite zum anderen als unerbittlicher „Power Cut“. Begnadete Oberkörperfrei-Musik.