Mit Veröffentlichungen von Break SL und Jacob Korn hat Dresden der hiesigen Houseszene bereits im vergangenen Jahr nachhaltig seinen Stempel aufgedrückt. Doch mit dem neuen Label Uncanny Valley kommt noch mal richtig Schwung in die Stadt an der Elbe. Zukünftig wollen die ambitionierten Labelmacher ihre Fühler auch in Richtung Techno, Disco und Dubstep ausstrecken – auf der Debütveröffentlichung dreht sich jedoch vorerst alles um House. Zum Beispiel mit Thomas Fröhlich, der klassisch packende Streicher mit einem geheimnisvollen Sample paart. Anschließend beweist Jacob Korn Humor und stolpert abseits alter Ethnoklischees durch ein verspieltes Dickicht an Tröten- und Percussionklängen. Auf der B-Seite gleiten Cuthead und Break SL um so verträumter im gedämpften Morgenlicht Richtung Afterhour. Rundum gelungener Labelstart.