Sigha muss man laut Webseite „Sire“ aussprechen. Das stellt uns Nicht-Muttersprachler wiederum vor eine weitere phonetische Entschepopung, denn da gibt es immerhin eine englische („Sseiha“) und eine französische („Ssiehr“) Möglichkeit. Wesentlich eindeutiger – und symptomatisch für den aktuellen Hotflush-Kurs – entscheidet der aufstrebende DJ und Produzent die Frage, ob die Reise diesmal eher nach Hause (in diesem Fall ist das Südlondon) oder noch mal ins Berghain gehen soll. Und zwar für die zweite Option: Denn nicht nur gibt das Hauptwerk der EP, das gut neunminütige „Shake“, den entschiedenen Vierviertelpuls vor, auch sind die Basslinien so unterschwellig und funktional, dass sie kaum mehr als solche wahrnehmbar sind.