Wirklich souverän, wie man es auf Cadenza doch immer wieder schafft, inmitten der allgegenwärtigen Percussion-Epidemie (als deren Wirt man sich ja dort durchaus betrachten muss), Akzente zu setzen. Erst Ferreyra, jetzt Michel Cleis, der ebenfalls bei den Schweizern debütiert und dabei gleich den Überhit des Sommers raushaut. Doch, doch, ich sag es Euch, kein Freibad-Rave, keine Strand-Afterhour wird ohne diese überdrehte Bongo-Nummer auskommen, deren karnevaleske Hookline nach viereinhalb Minuten so unglaublich catchy aus den Panflöten bricht, dass sich keiner ihrer wird erwehren können. Der Dub rasselt naturgemäß etwas subtiler, relativiert deshalb aber noch lange nichts.