Der Bassmann ist zurück. Und erneut springt der „beste Bassist der Welt“ (wie Flea von den Red Hot Chili Peppers meint) auf seinem nunmehr zehnten Album von Stil zu Stil, von leise zu laut und von brachial zu zart, dass es eine Freude ist, zuzuhören – weil man zwischen den Noten die Freude spürt, die Tom Jenkinson bei seiner eigenen Musik hat. Von wild gecutteten Breakbeat-Rhythmen geht das zu dronend dröhnenden Soundlandschaften und über witzig fiepsende 8Bit-Klangsprudel zu Stücken, die sich als puren Jazz bezeichnen lassen. Und das alles mit einer fröhlichen Melodie-Verliebtheit, wie sie in Jenkinsons Werk schon lange nicht mehre aufgetaucht ist. Dieses Album ist ein einziger Quell schäumender Musikfreude und stilistischer Abwechslung, die einem ein gutgelauntes Grinsen ins Gesicht zaubert. Und wenn der Mann dann anfängt, seine Bassgitarre zu malträtieren, dass Jaco Pastorius vor Neid im Boden versinkt, ist eh alles zu spät. Man kann ihn nur bewundern, diesen Squarepusher.