Huh, Freaky Techno-Dancing, oder was? Zumindest ein beeindruckendes Stil-Gebräu, das Pink Skull-Producer Julian Grefe – nach Promosheet-Angaben im Meskalin-Rausch – hier zusammengekocht hat. Der Opener vereint TechHouse-Beats mit Herbert-artigem Klanggefrickel und mysteriösen Rückwärts-Vocals. Das Rezept geht auf, der Track prescht auf dem Dancefloor weit nach vorne. Nach kurz-psychedelischem Interludium geht es weiter mit verdubbtem Kiffer-House, einem verhallten Jazz-bient Experiment, krautrockigem Minimal-Techno, Sphärenfrickelsounds und kulminiert in einem Roxy-Music-Cover, das klingt, als hätten sich dazu Joy Division mit einem Techno-Produzenten vereint. Tönt seltsam, ist aber erfrischend, faszinierend und wirklich, wirklich toll.