„Wir haben niemals gelächelt“, erklärt Neil Tennant von den Pet Shop Boys in A Life In Pop von George Scott, einem zweieinhalbstündigen Dokumentarfilm über das Duo. Neben Tennant und Lowe kommen zahllose Mitstreiter zu Wort, unter anderem Liza Minelli, Bruce Weber, Derek Jarman, Trevor Horn und Musiker von den Killers oder den Scissor Sisters. Daneben gibt es zahllose Ausschnitte von Konzerten und aus Musikvideos zu sehen. Zunächst berichten Tennant und Lowe von ihrer Jugend, man erfährt, welche Lebenslagen, welche Begehrenströme ihre Musik und ihre theatralischen Inszenierungen notwendig gemacht haben, im Weiteren werden alle Alben und Projekte chronologisch kommentiert. Tennants und Lowes Statements sind hörenswert, die von dritten nicht immer. Am Schluss erklärt Tennant: „Wir wollen immer anders sein als alle anderen, wir wollten unsere eigene Welt erschaffen: Damit sind wir erstaunlich weit gekommen.“ Als Bonusfeatures erscheinen auf der DVD sechs aktuelle Musikvideos und einige Fernsehauftritte: Unvergesslich ist der Britaward-Auftritt mit „Go West“ mit zwei echten Bergarbeiterchören, die in voller Arbeitsmontur auftreten, in schwarzen Bergarbeiter-Overalls mit Lampe im Helm. Lowe und Tennant erscheinen dazwischen, in den gleichen Anzügen – in strahlendem Weiß.