Wer es bisher noch nicht geschafft hat, WhoMadeWho mal live zu sehen, sollte dies nachholen. Dabei schaffen die drei Herren aus Kopenhagen auch auf der Konserve diese geniale Mischung aus roher Handarbeit und klarer Elektronik, ohne dabei nach bemühter Hippiemusik zu klingen. Und daran hat sich auch bei der dritten Single nichts geändert: Während „Rose“ mit seinem melancholischen Gesang gut in einen Film von Sophia Coppola passt, klingt „Stinnerbass“ nach Studioraumaufnahme, bei dem einfach mal alle Geräte und Instrumente angeworfen wurden. Aber bei „The Loop“ lassen sie dann das Dach brennen – eine modulierte Basslinie gibt das wahnwitzige Tempo vor und alles was folgt sucht nach dem Anspruch exaltierter Glücksseligkeit.